Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue
Der Strom windet sich durch die Aue, nah und fern der Ufer finden sich besonders schützenswerte Biotope. Die Elbe mit ihren Hoch- und Niedrigwassern sowie das noch naturnahe Vorland prägen den ersten Eindruck der Region. In den Elbmarschen liegen die Siedlungen und die typischen Elemente der Kulturlandschaft, während die Wälder und die Dünen auch ganz trockene Bereiche umfassen. Seeadler, Weißstörche, Wildgänse und Biber stehen für die besondere Naturnähe und sind doch nur sichtbare Stellvertreter für eine Vielzahl von schützenswerten Arten.
Dennoch ist das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue mehr als "nur Natur und Landschaft". Als Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung ist es Teil eines weltweiten Netzwerkes: Über 500 Biosphärenreservate in mehr als 100 Staaten sind international anerkannt.
Davon befinden sich 15 in Deutschland, darunter das länderübergreifende Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, welches 1997 von der UNESCO ausgezeichnet wurde. Niedersachsen bringt in den Verbund mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein eine Fläche von rund 567 km2 ein. Seit dem Jahr 2002 ist das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue per Gesetz gesichert.
Die internationale Bedeutung des Gebietes drückt sich auch dadurch aus, dass weite Teile dem europäischen Schutzgebietssystem NATURA 2000 angehören.














