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Die Biber

Biosphaerium Elbtalaue GmbH

Tel.: 0 58 52 / 95 14 14

Schlossstraße 10

21354 Bleckede

Fax: 0 58 52 / 95 14 - 99

info(at)biosphaerium.de

von April bis Oktober
täglich
von 10:00 - 18:00 Uhr

von November bis März
mittwochs bis sonntags
von 10:00 - 17:00 Uhr

 

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Das Biosphaerium und die Elbtalaue im Video

Meister Bockert im Biosphaerium

Elbe-Biber live erleben

Biberpärchen findet neues Zuhause im Biosphaerium Elbtalaue

Bei der Auswilderung am Tag zuvor: Ein letzter Blick zurück, dann geht es ab in die Elbe
Ganz entspannt wechselt einer der beiden Biber aus der Transportkiste ins Netz, um anschließend gewogen zu werden (links Tierärztin Monika Doepmann, hinten Tierpfleger Sven Schulze
Das erste Grün in der Biberburg des Biosphaeriums

Vor dem Einzug in die Biberburg steht der Gang auf die Waage: Die Erfassung des Gewichtes ist gerade bei Nagetieren eine wichtige Kennzahl. Die betreuende Tierärztin Monika Doepmann untersucht aber auch die Vitalfunktionen, das Aussehen des Fells, der Pfoten, Schwimmhäute und Augen – alles wichtige Indizien, um den Zustand der Tiere zu beurteilen. „Beide Tiere machen einen gesunden und gut gepflegten Eindruck“, so Monika Doepmann am Ende ihrer Untersuchung. Dann geht es für die beiden Biber in ihre neue Biberburg im Biosphaerium.

Nachdem im Herbst 2015 ein Tier im Bio-sphaerium nachweislich durch Fremdeinwirkung von außen verstarb, konnte nun der Tierwechsel erfolgen. Zunächst wurde das verbleibende Tier in die Elbe ausgewildert.

Am 11. Mai sind dann die beiden neuen Tiere eingezogen. Zur Verfügung gestellt wurden die zwei Jahre alten Biber vom Tierpark Olderdissen in Bielefeld, sie stammen aus der dortigen Nachzucht.
Beide Einrichtungen, der Tierpark in Bielefeld wie das Biosphaerium Elbtalaue sind auch über ihren Fachverband, die Deutsche Tierparkgesellschaft (DTG), miteinander verbunden.

Mitarbeiter wie Besucher des Biosphaeriums waren gleichermaßen betroffen, dass es Menschen gibt, die Tiere in menschlicher Obhut aus unerklärbaren Gründen vorsätzlich schädigen. „Umso mehr wünschen wir diesen Bibern, dass es nun viele Jahre sicher und wohlbehalten sein Revier im Biosphaerium genießen kann“, so Geschäftsführerin Andrea Schmidt. Zur Begrüßung gab es die erste frische Weide direkt im Bau, dem sogenannten Kessel.

Ein kurzes Video zur Auswildung und zum Einzug der beiden neuen Biber ins Biosphaerium Elbtalaue finden Sie unter www.lzplay.de.

Biber in seinem Bau

Natürlich können Sie - zur richtigen Zeit am richtigen Ort - Biber in der Elbtalaue auch live beobachten. Doch gemäß unserem Ansatz als Informationszentrum für das Biosphärenreservat, einen Blick "mehr" in die Elbtalaue zu ermöglichen, haben Sie bei uns die Möglichkeit, den europäischen Biber im Wasser, an Land und in seiner Burg zu erleben.

 

Dies ermöglicht unsere großzügig und artgerecht ausgestaltete Biberanlage, deren Herzstück, die Biberburg mit der Biberhöhle, dem sogenannten Kessel, direkt an einen Ausstellungsbereich, den Biberbau, angrenzt.

Fahnen mit Tier-Silhouetten im Laubengang
Biber, Bisam oder Nutria? Stellen Sie die Unterschiede fest

Schon auf dem Weg in den Biberbau, im Laubengang hinter der Aquarienlandschaft, treffen Sie auf die ersten Exponate rund um das Tier Biber, darunter Spuren auf dem Boden und eine Karte, auf der Biberbauten in der Elbtalaue verzeichnet sind.

 

Im Biberbau tauchen Sie in eine biberburgähnliche Atmosphäre ein: Fußböden und Wände sind in Naturfarben gehalten bzw. mit Lehm verputzt; beim Gang durch einen auf menschliche Größe gezogenen Biberkessel erzählen Töne und kurze Filme vom Biberleben. Auf einem Rundgang zur Lebensweise des Bibers erfahren Sie Wissenswertes zur Nahrung des Bibers, zu seinen Feinden, seinem Familienleben und zur Kulturgeschichte dieses Tieres der Flüsse und Auen.

 

In mehreren Infobäumen wird Spannendes aus dem Leben des Bibers vermittelt, sei es zum starken Gebiss und zur Kelle, seinem Schwanz, oder zu seinem Ruf als Baumeister Biber.

Biber in der Anlage des Biosphaeriums
Biber in der Anlage des Biosphaeriums

Doch im Mittelpunkt des Erlebens steht die originäre Begegnung mit den Bibern. Je nach den Aktivitäten unserer Biber erfolgt dies durch Beobachtung im Teich bzw. am Land oder in ihrem Kessel. Letzteres ist möglich durch eine Glasscheibe im Biberbau in beiden Kessel.

Im Wasser und an Land lassen sich die Biber sowohl vom Laubengang als auch von der Dachterrasse des Biberbaus beobachten. So ergeben sich verschiedene Perspektiven, ohne Rückzugsmöglichkeiten vorzuenthalten. Schließlich wollen wir mittels dieser Tierbeobachtung bei unseren Besuchern zugleich Verständnis für dieses Wildtier wecken.

Foto von einem Biberschwanz und einer gleichnamigen Dachpfanne
Der Biberschwanz - vom Tier und als Dachpfanne

Bei der Planung der Anlage und des Betriebes sind nicht nur allgemeine zoologische Erfahrungen eingeflossen. Insbesondere die ausgewiesenen Experten der Biberreferenzstelle des Landes Sachsen-Anhalt haben uns maßgeblich unterstützt, wofür wir auch an dieser Stelle unseren Dank aussprechen möchten.

Biber nagt an einem Weidenstamm in einer Futterhülse
Biber nagt an einem Weidenstamm in einer Futterhülse

Auf dem unten stehenden Foto sehen Sie die Biberanlage von oben: Der Biberteich grenzt direkt an die Biberburg, so dass die Biber unter Wasser ein- und austauchen können.

Die großzügige Wasser- und Landfläche schmiegt sich um den historischen Aussichtsturm auf einer Gesamtfläche von fast 1.000 qm. Neben Krautpflanzen im Wasser und Gelände bieten wir den Bibern frische Gehölze in sogenannten Futterhülsen, die sie fällen und als Futter oder Einstreu nutzen.

Blick von der Dachterrasse des Biberbaus auf die Biberanlage
Blick von der Dachterrasse des Biberbaus auf die Biberanlage