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Biosphaerium Elbtalaue GmbH

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Fax: 0 58 52 / 95 14 - 99

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Biosphaerium aktuell

Kostenplan zur Erweiterung des Biosphaerium Elbtalaue komplett eingehalten

Bauingenieur Christian Krause, Andrea Schmidt vom Biosphaerium und Bürgermeister Jens Böther mit dem Förderschild vom Programm EFRE
Bauingenieur Christian Krause, Andrea Schmidt vom Biosphaerium und Bürgermeister Jens Böther mit dem Förderschild vom Programm EFRE

Bleckede, 15. Oktober 2012

Nach umfangreicher Prüfung durch die Fördermittelgeber steht jetzt fest, dass bei der Erweiterung des Biosphaeriums die ursprünglich eingeplanten Kosten - wie bei der sprichwörtlichen Punktlandung - eingehalten wurden. Für die Erweiterung des Informationszentrums für das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue um die Aquarienlandschaft sowie die angrenzende Biberanlage waren bei der Antragstellung im Jahr 2009 Kosten in Höhe von 1,425 Mio Euro eingeplant; laut Prüfung der Verwendungsnachweise wurden ingesamt 1.412.706,61 Euro in das Projekt investiert.

Finanzielle Unterstützung erhielt das Projekt durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz mit EFRE-Mitteln der EU, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Niedersächsische Lottostiftung, die Allianz Umweltstiftung sowie den Hamburg-Niedersachsen-Fonds. Allein die Zuwendung des Nds. Umweltministeriums aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) betrug rund 65 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die Stadt Bleckede finanzierte insgesamt nur ca. 10 Prozent der Investition.

Die gesamte Pressemitteilung der Stadt Bleckede finden Sie hier (pdf-Datei 80 KB).

Die Wasserrahmenrichtlinie in der Elbtalaue - Wanderausstellung im Biosphaerium

Die Ausstellung vermittelt Einblicke in regionale Projekte zur Wasserrahmenrichtlinie
Die Ausstellung vermittelt Einblicke in regionale Projekte zur Wasserrahmenrichtlinie

Bleckede, 9. September 2012

Im Frühsommer war die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Allgemeinen schon einmal Thema im Biosphaerium. Nun präsentiert das Informationszentrum für das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue die in diesem Sommer fertig gestellte Wanderausstellung "WANDA - Wanderausstellung zur Wasserrahmenrichtlinie" zur Umsetzung der WRRL in der Region Elbtalaue.

Seit über zehn Jahren beschäftigen sich europaweit Fachleute mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Diese stellt den rechtlichen Rahmen für eine einheitliche Wasserpolitik in der EU dar. Oberstes Ziel ist es, eine nachhaltige und umweltverträgliche Wassernutzung zu erreichen. Doch was bedeutet dies für die Gewässer in Niedersachsen insgesamt und ganz konkret für die Elbtalaue?

Die Ausstellung namens WANDA vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz umfasst sowohl Informationen zu den Grundlagen der Wasserrahmenrichtlinie als auch zu konkreten Projekten aus den Gebietskooperationen Ilmenau-Seeve-Este und Jeetzel-Sude / Amt Neuhaus. Da geht es u.a. um eine neue Fischtreppe in Jiggel, die Sohlgleite in Hitzacker oder den ökologischen Waldumbau am Ventschauer Bach. Neben kompakten Texten und Karten vermitteln v.a. zahlreiche Fotos Eindrücke von den Projekten vor Ort. Passend zum Thema wird die Wanderausstellung in der Aquarienlandschaft des Biosphaeriums präsentiert - schließlich profitieren die Fische der Elbe und ihrer Nebenflüsse ganz erheblich von einer verbesserten ökologischen Situation der Gewässer. Ergänzt wird die Ausstellung durch Materialien aus der Region, die aufzeigen, wie umfangreich sich Interessierte, z.B. über das Internet, informieren kann. 

"Zwar sind einige wenige Menschen seit Jahren ehrenamtlich im Rahmen der Gebietskooperationen an der Umsetzung beteiligt", so Andrea Schmidt, Geschäftsführerin des Biosphaeriums. "Doch bisher war es kaum möglich, sich so kompakt und gezielt auf die Region heruntergebrochen über die Wasserrahmenrichtlinie zu informieren."

Die Wanderausstellung ist bis zum 14. Oktober 2012 im Biosphaerium Elbtalaue zu sehen.

 

Tag des offenen Denkmals - Führungen auch im Schloss Bleckede

Die Fahne des Tag des offenen Denkmals am Schloss Bleckede
Die Fahne des Tag des offenen Denkmals am Schloss Bleckede

Bleckede, 3. September 2012

In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals am 9. September unter dem Motto "Holz" - wie geschaffen für einen Rundgang durch das Biosphaerium Elbtalaue - Schloss Bleckede. In den beiden Rundgängen um 11:00 Uhr bzw. um 12:30 Uhr werden ausgewählte Bereiche vorgestellt.

Ob als geschmücktes Fachwerk, als Fußböden, Fenster oder Dachgestühl - Holz wurde vielfach verarbeitet und eingesetzt - in allen Jahrhunderten und in allen Etagen. Bei zwei Rundgängen informieren der Bauingenieur Christian Krause und der Architekt Gunnar Schulze über Holz in seinen vielen Facetten im Schloss Bleckede. Sowohl Christian Krause als auch Gunnar Schulze kennen und begleiten die Entwicklung des Schlosses seit vielen Jahren, der eine als Bauingenieur der Stadt Bleckede, der andere als ehemaliger Denkmalpfleger des Landkreises Lüneburg sowie als freiberuflicher Gutachter.

Viele Bereiche des Biosphaeriums sind bei einem Besuch ganzjährig für jedermann zugänglich, andere Räumlichkeiten nur im Rahmen von Veranstaltungen und manche Ecken gewöhnlich gar nicht. Bei einem lockeren Rundgang durch das historische Ensemble werden ausgewählte Bereiche in beiden Gebäudeflügeln vorgestellt.

 

Touristinfo in Bleckede ist als Marke Spitze

Ein Teil des Teams vom Biosphaerium Elbtalaue der dem Zertifikat zur i-Marke
Ein Teil des Teams vom Biosphaerium Elbtalaue der dem Zertifikat zur i-Marke

Bleckede, 10. August 2012

Das Biosphaerium ist vom Deutschen Tourismusverband ausgezeichnet

Eine Tourist-Information ist das Kernelement im Gästeservice eines Ortes oder einer Region. Die Qualität ihrer Arbeit ist für den Gast und die Region von herausragender Bedeutung. Die Tourist-Information hilft dem Gast, sich im Urlaub zu orientieren, die Angebote und Dienstleistungen zu finden, die er sucht. Damit ist sie ein wichtiger Baustein im Gästeservice. Zum anderen leistet eine Tourist-Information wichtige Öffentlichkeitsarbeit für die Gastgeber und Freizeitbetriebe einer Region, unterstützt sie dabei, ihre Angebote dem Gast bekannt zu machen.

Die Tourist-Information im Biosphaerium Elbtalaue hat sich nun erfolgreich um die Zertifizierung durch den Deutschen Tourismusverband beworben. Der Anerkennung geht ein umfangreiches Bewerbungsverfahren und eine intensive Prüfung nach den Kriterien der DTV i-Marke voraus. Dieses Prüfverfahren hat die Bleckeder Tourist-Information mit "sehr gut" abgeschlossen. 99 erreichte Punkte sind mehr als der Bundesdurchschnitt und deutlich mehr als die erforderlichen 80, die nötig gewesen wären.

Geprüft wurde unter anderem die Grundausstattung wie Ausschilderung, Beleuchtung, Fahrradständer oder Infotafeln. Ein nicht angemeldeter Prüfer testete unerkannt die Beratungsleistung und den Gästeservice durch die Mitarbeiterinnen, aber auch das äußere Erscheinungsbild der Tourist-Information und den Gesamteindruck, den sie auf den Gast macht. Umfang und Qualität der Informationsmaterialien waren ebenfalls wesentliche Prüfkriterien.

Diese Hürde nahm die Tourist-Information Bleckede mit Bravour. Immerhin wurde sie bereits 2009 als beste Tourist-Information Niedersachsens ausgezeichnet.

Biosphaerium seit neustem Mitglied im Tierparkverband - Zwei neue Biber in der Anlage

Erster Blick aus der Transportkiste
Erster Blick aus der Transportkiste
Der auszuwildernde Biber nimmt ersten Kontakt mit der Elbe auf
Der auszuwildernde Biber nimmt ersten Kontakt mit der Elbe auf
Sven Schulze mit dem Schild der Deutschen Tierpark-Gesellschaft
Sven Schulze mit dem Schild der Deutschen Tierpark-Gesellschaft
Erstes Erschnuppern seiner neuen Burg im Biosphaerium
Erstes Erschnuppern seiner neuen Burg im Biosphaerium

Bleckede, 11. Juni 2012

Seit ein paar Tagen ist das Biosphaerium Elbtalaue offizielles Mitglied der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG). Fast zeitgleich fand in der Biberanlage ein Tierwechsel statt - zwei neue Elbe-Biber sind ins Biosphaerium eingezogen.

Mit fast neunzig tiergärtnerischen Einrichtungen ist die Deutsche Tierpark-Gesellschaft (DTG) einer der drei Fachverbände in Deutschland; seit kurzem gehört auch das Biosphaerium Elbtalaue zu dieser Gemeinschaft. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist die Anerkennung und Umsetzung verschiedener Anforderungen, z. B. zu Fragen der artgerechten Tierhaltung und des Tierschutzes, zum Arten- und Naturschutz oder zur Umweltbildung. Nach der erfolgreichen Präsentation auf der diesjährigen Jahrestagung in Gotha bekam das Biosphaerium nun die offizielle Mitgliedschaft bestätigt. "Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch mit den anderen Mitgliedern und die bundesweite Interessenvertretung durch die DTG", so Tierpfleger Sven Schulze, der früher auch schon in anderen Mitgliedsbetrieben der DTG tätig war. "Die Aufnahme in die DTG spiegelt uns zudem erneut, dass wir die modernen Anforderungen der Tiergartenbiologie in der Tierhaltung erfüllen".

Neu im Biosphaerium sind auch zwei tierische Kollegen, die am Wochenende in die Biberanlage einzogen. Möglich wurde dies durch die erneut gute Zusammenarbeit mit der Biberreferenzstelle des Landes Sachsen-Anhalt, von der das Pärchen Elbe-Biber übergeben wurde. Mit Neugier und Interesse nahmen die Beiden ihre neue Biberburg in Beschlag, welche zuvor von innen noch einmal mit neuem Material aufgefrischt wurde. Die Tiere sind ziemlich genau ein Jahr alt, mit fast 14 bzw. gut 15 Kilo recht groß für ihr Alter und in guter Verfassung. Davon konnte sich auch die Tierärztin Dr. Monika Doepmann vor Ort überzeugen, die die Eingangskontrolle vornahm. Sie war schon zuvor an der Auswilderung des bisherigen Bibers an der Elbe beteiligt, ebenso die Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue als Untere Naturschutzbehörde. "Einfach einen zweiten fremden Biber in die Anlage zu bringen, wäre ohne Risiko nicht möglich gewesen; der bisherige Biber hätte sein Revier massiv verteidigt", so Andrea Schmidt, Geschäftsführerin des Biosphaeriums. Insofern war ein kompletter Tierwechsel angebracht. "Doch der bisherige Biber ist mit gerade zwei Jahren im idealen Alter, sich ein neues Revier an der Elbe zu suchen." Nachdem er einen ersten Blick aus der Transportkiste wagte, ging er zügig in der Elbe schwimmen. Die beiden Neuen im Biosphaerium werden ihn schon gut vertreten.